Bier & Wir ist eröffnet

Ja, natürlich ist Bier brandgefährlich! Und ja, natürlich bescherte uns die nahe, vorzügliche Klosterwirtschaft bei unserer Ausführungsarbeit an dieser Ausstellung immer mal erfrischend-hopfige Arbeitspausen. Indes ließen wir es trotz des Hantierens mit diesem bayerischen Brand-Verursacher Nr. 1  nicht ganz zu einem solchen kommen. Auch nicht bei der Eröffnungsfeier, die nun am 28. Juni stattfand und bei der die Gemeindevertreter die Aldersbacher Klostertore für heutige und zukünftige Besucher öffneten.

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Burghauser Künstler und ihre Werke

Brandneu zum ersten Lockdown erschienen: goldfoliengeprägt, fadengeheftet und leinengebunden – das Kompendium lässt sich sehen, das der Heimatverein Burghausen in Auftrag gegeben hat. Mir wurde die Ehre zuteil, dieses über 100 Seiten fassende Werk zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Schaffenskraft Burghauser Kirchenkünstler. Das Buch ist ergänzt um ein Einlegeheft mit drei Tourenvorschlägen zum Erleben der gezeigten Werke.

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Auftrag gewonnen! Lederwix rausgeholt!

In Holzhausen steht ein toller Vierseithof: das letzte ökonomische Pfarrhaus Deutschlands, mit Veranstaltungssaal, Seminarräumen, einem sehenswerten Archiv und dem alten Pfarrhaus. In dieses kommt ein TRACHTENKULTURMUSEUM und ich darf es zusammen mit dem Team von Atelier und Friends planen. Unsere sympathischen Auftraggeber sind genau wie wir hochmotiviert bei diesem spannenden Projekt, jedoch häufig fescher gekleidet. Wir werden hoffentlich aufholen…

beitrag-trachtometerWird bereits geplant: die Idee des Tracht-O-Meter

 

Edler Whisky, rauer Wald

Die Geschäftsführung der Traditionsbrennerei Liebl stellte die Aufgabe, die verschiedenen Erscheinungsbilder seiner Coillmór Whiskys unter einem Design zu einen. Schriftzug sowie Blau und Gold als Farben sollten übernommen werden. Als verbindendes Element schuf ich eine Illustration von einem nahen Felsmassiv: die Rauchröhren bei Bad Kötzting dienen als Symbol für die Wildheit des großen Bayerischen Waldes. Und Coillmór bedeutet im Gälischen „großer Wald“…

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Verlängerung in Dingolfing

Am 6. Januar 2018 hätten die Tore für die Sonderausstellung ”50 Jahre BMW in Niederbayern” geschlossen werden sollen. Aber der multimediale Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines der erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt wurde erst einmal verlängert. Wer also mehr über die Entwicklung der beiden BMW Group Werke Dingolfing und Landshut sowie deren Einfluss auf die Infrastruktur einer ganzen Region erfahren möchte, hat vorerst noch die Chance.

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The Secret Experimental Room

Brandneu ist die Nachbildung des Raumes mit seinen Exponaten, Schautafeln und Wissensstationen. Der ursprüngliche Raum in der Ford Piquette Fabrik in Detroit hat jedoch ein gutes Jahrhundert auf dem Buckel. So lange ist es her, dass Henry Fords Ingenieure die Köpfe in diesem absolut abgeschirmten Areal zusammen steckten und das Model T austüftelten. Teil des Gestalterteams zu werden, das diese Ausstellung realisierte, war ein besonderes Highlight in 2017.

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Ein Jubilar der Sonderklasse

Am ersten Juni feierten wir im Industriemuseum in Dingolfing die Eröffnung der Sonderausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern” in großem Kreise. Die Besucher können in den kommenden sechs Monaten auf eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert Automobilbau in Dingolfing und Landshut gehen. Szenografisch erlebbar wird diese Tour durch die gemeinsame Ausstellungsgestaltung von mir und den Mitarbeitern des Auftraggebers Atelier und Friends. Da darf getestet, gelauscht, gezogen, gefuchtelt, gedreht und natürlich viel gestaunt werden. Bilder aus der Ausstellung folgen in Kürze.

 

An einer unheimlichen Fingerhakelstation der dritten Art: Die drei Materialien Stahl, Aluminium und CFK können verglichen werden. Mehr wird noch nicht verraten…

Die Burg kann erstürmt werden

Das neu gestaltete Stadtmuseum Burghausen hat am Freitag den 15. Juli seine Pforten zu den ersten beiden Stockwerken für das Publikum geöffnet. Presse und Besucher sind voller Lob für die neue Ausstellung, die einen zeitlichen Bogen schlägt von frühgeschichtlichen Funden bis in die Neuzeit. Nicht gegeizt haben wir mit Möglichkeiten, interaktiv in die Präsentationen einzugreifen und Inhalte zu erfassen – großes Edutainment! Zum Projekt

kontextfigurenEin wichtiger Konzept-Aspekt sind unsere Kontextfiguren: Die Einbeziehung der Bürger ins Museumsgeschehen, indem Burghauser in Aktion mit Exponaten dargestellt werden.

Botschaft erarbeitet – Optik erneuert

Mein langjähriger Kunde H2Ortner, Partner für die Abwasser- wirtschaft, hatte einen fundierten Markenstrategieprozess in Auftrag gegeben. Dessen Ergebnisse dienten dem Passauer Unternehmen als Basis zur Überarbeitung seines Corporate Designs, was wiederum in mein Ressort fiel. In intensiven Arbeitswochen – immer mit Blick auf die näher rückende IFAT, die Messe, zu der das neue Spektrum in Einsatz kommen sollte – wurde ein komplettes Maßnahmen-Portfolio erarbeitet. Laut Alois Dorfner, dem Berater für strategische Markenentwicklung trifft es genau die formulierte Positionierung der Marke H2Ortner.

h2ortner-01Eine Portraitserie mit Mitarbeitern als Key Visuals unterstützt die Vermittlung des Markenkerns: Nähe.

Der LIBU schaut ins Paradies…

…oder zumindest ein Spieler vom Lichtenegger Bund, Walter Kolbeck – doch nicht etwa als Vereinsvorstand sondern als Hauptdarsteller: Nach sage und schreibe 25 Jahren gibt er in diesem Jahr (und wohl auch in den kommenden beiden) noch mal den Brandner Kaspar. Die Entscheidung für dieses Stück kam durch Regisseur Reitmeiers überraschende Absetzung des eigentlich geplanten „Don Quichotte” zustande. So gestaltete sich die diesjährige Stückwahl vielleicht so wild wie Brandners Fahrt mit dem Boandlkramer Ernst Martin gen Himmel, gefilmt vor Greenscreen und zu beobachten als Einspielung während der – leider schon ausverkauften – 7 Aufführungen im Juli.     Zum ProjektkarteIm Grasober-Format: Kaspar Walter und Tod Ernst…